Art of Amsterdam

In addition to it’s coffee and sex shops, scenic canals, tulips, cyclists and cute buildings, Amsterdam offers the visitor a lot of art, old and new.
Sometimes you have to go to a museum or THE museum (The Rijksmuseum) to see it, sometimes it will just present itself on the streets (which almost always have a hip vibe).
Here are some highlights I saw when visiting Amsterdam back in June.

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Banksy (Moco Museum)

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Portrait of Gerard Andriesz Bicker — Bartholomeus van der Helst (The Rijksmuseum)

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Warhol (Moco Museum)

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This picture by Pieter de Hooch was a main part of one of my favourite childhood books, till now I never even knew that it really exists – awesome :). (The Rijksmuseum)

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Vermeers Milkmaid by Playmobil

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Street sign turned into a criminal

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View from Moco to Rijksmuseum

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Carved Nautilus Shells (The Rijksmuseum)

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Banksy (Moco Museum)

And finally some cultural background:

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Visit Amsterdam :)!

Souvenirs III

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— Ticket Titanic Experience – Cobh – Ireland/ Irland

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— Exhibition Flyer – Amsterdam – Netherlands/ Niederlande

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— Shortbread – Dublin – Ireland/ Irland

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— Book/ Buch – Amsterdam – Netherlands/ Niederlande

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— Shamrock Pendant/ Shamrock Anhänger – Dublin – Ireland/ Irland

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— Magnet – Amsterdam – Netherlands/ Niederlande

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— Whiskey Collection – Dublin – Ireland/ Irland

From Berlin to Rostock

„Der Weg ist das Ziel“ sagt man ja manchmal gerne so dahin, vor allem wenn der Weg doof und beschwerlich ist und nicht wirklich Spaß macht.
Bei längeren Radtouren ist der Weg aber eigentlich immer das Ziel, was schon klar wird wenn man im Nachhinein davon erzählt. Da geht es selten um den Zielort der Reise oder das was man links und rechts neben dem Weg gesehen hat. Berichtet wird eher über die harten Fakten wie Kilometerzahl, Windstärke und Anzahl unliebsamer Hügel – die erklärten Feinde eines jeden Sonntagsradfahrers. Um so beschwerlicher der Weg, um so besser die Geschichten darüber.

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Zunächst einmal verläuft der Weg von dem hier die Rede ist, gar nicht wirklich (nur) von Berlin nach Rostock, sondern von Berlin nach Kopenhagen und dann sind wir auch gar nicht in Berlin gestartet, sondern in Oranienburg bei Berlin (Details werden eh überschätzt).

Wir, das waren in diesem Fall Nicole, Sven und ich, nebst jeder Menge Gepäck und der Ambition bis Sonntag High Noon den Rostocker Hauptbahnhof zu erreichen. Es gab ein im Voraus gebuchtes, nicht rückerstattbares Bahnticket für Nicole das uns hier ein klares zeitliches Limit setzte. Nicole und ich siedelten unsere Chancen die 330 offiziellen Wegkilometer bis nach Rostock in der vorgegebenen Zeit (dreieinhalb Tage) zu schaffen eher gering an. Es gibt ja immer noch die nahegelegene Bahnstrecke beruhigten wir uns, wohlwissend, dass unser Ego da eher Einspruch erheben würde. Sven besaß ein Rennrad und eine kräftige Wadenmuskulatur, seine Chancen Rostock zu erreichen waren deutlich höher.

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Die wirkliche Herausforderung der ersten Etappe nach Fürstenberg war dann erstaunlicherweise aber gar nicht die nicht vorhandene Wadenmuskulatur. Viel störender waren die gröhlenden Männerhorden und die schlechte Musik die, ganz wie es sich für den Herrentag gehört, denn an dem starteten wir, von einfach überall her zu kommen schien. (Grüße an die Gruppe die am Straßenrand irgendwo hinter Oranienburg gesessen hat und für jeden hupenden/ klingelnden Auto,- Radfahrer einen trank – Jungs, ich habe wirklich gerne für euch geklingelt, was tut man nicht alles für den guten Zweck.)

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Der Norden Brandenburgs war trotzdem schön anzuschauen und auch der Radweg enttäuschte uns in seinem Verlauf nicht.

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Aber wie wir spätestens nach diesem Tag voller Schlagerbeschallung mit voller Gewissheit wussten, hat alles (außer der Wurst) mal ein Ende und wir erreichten gegen 17 Uhr Fürstenberg.
Nach leichter Panik weil der ganze Ort komplett ausgebucht schien, fanden wir dann doch noch eine Unterkunft in einer Jugendherberge unmittelbar neben dem ehemaligen KZ Ravensbrück. Was nicht wirklich idyllisch klang, war es dennoch. Der Charme einfacher aber sauberer Zimmer zum günstigen Preis von 27 Euro pro Person, nebst Frühstück, sollte nicht unterschätzt werden.
Kilometeranzahl an diesem Tag: ca. 90, Hügel mäßig bis kaum vorhanden, wenig Wind.

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Der zweite Tag begann früh am Morgen (kein Wunder wir waren auch alle bereits um 21 Uhr eingepennt). In unserer Euphorie über die eigene Sportlichkeit joggten wir sogar noch einige Kilometer zum nahegelegenen See – nicht besonders viele und nicht besonders schnell.
Das war auch ok, wir hatten auch noch viel vor und wollten das laut offiziellem Wegplan ca. 105 Kilometer entfernte Waren an der Müritz erreichen. Mehr als 100 Kilometer, das klang schon leicht beängstigend.
Aber so schlimm konnte das ja nicht werden, dachten wir. Google Maps versprach eine wesentlich kürzere Route, ein wenig über die Landstraße abkürzen könnten wir ja auch und überhaupt war das sicher ähnlich wie diese Zeitangaben auf Wanderschildern die man immer locker unterbieten kann. Dachten wir.

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Aber genau wie diese Zeitangaben auf Wanderschildern die man am Ende noch überbot (die Rüstigkeit sportlicher Rentner als Richtwert, sollte nicht unterschätzt werden), wurden es am Ende eher mehr als weniger Kilometer. Wir verfuhren uns schon beim Start in Fürstenberg. Die historische Innenstadt hatten wir ja eigentlich schon am Vorabend bei der immer hektischer werdenden Suche nach einer Unterkunft ganz gut kennengelernt. Nun sahen wir sie noch einmal in ihrer ganzen Pracht und trieben damit den Kilometerzähler nach oben.
Auch mit den vielen kleinen und größeren Hügeln hinter Fürstenberg und einer endlos erscheinenden Umleitung, hatten wir nicht gerechnet.

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Wir überschritten gänzlich unbemerkt die Landesgrenze zu Mecklenburg, stoppten hier und da mal für ein selbstgemachtes Eis, ein Stück Pflaumenkuchen oder um ein süßes Kälbchen zu fotografieren und waren dieses Mal sogar so schlau bereits Mittags ein Zimmer für die Nacht vorzubuchen.
Bei der geplanten Ankunftszeit waren wir dann aber doch etwas zu optimistisch und so gab es noch ein wenig mecklenburgische Abendstimmung auf dem Weg nach Waren.

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Nach einem fast verzweifelten Auffüllen der Kraftreserven mittels des Verzehrs großer Mengen an Pasta an der Warener Hafenpromenade, bestand zum sofortigen Bettgang keine wirkliche, vernünftige Option mehr.
Kilometeranzahl an diesem Tag: irgendwas zwischen 100 und gefühlten 200, viel mehr Hügel als man in Mecklenburg erwarten sollte, spürbarer Wind.

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Am nächsten Morgen machte sich Unsicherheit über die weitere Streckenplanung breit (joggen wollten wir übrigens nicht mehr). Wo sollten wir stoppen? Gab es in den paar kleinen Orten die noch am Weg lagen überhaupt irgendwelche Unterkünfte? Wäre es nicht zu stressig wenn man am nächsten Tag bis zum Mittag in Rostock sein und morgens noch ca. 40 Kilometer fahren müsste?
Wie wär es denn wenn wir…
Die unausgesprochene Frage stand klar im Raum während wir uns etwas ungläubig anschauten: wie wär es denn wenn wir gleich komplett bis nach Rostock durchfuhren?
Ein wenig waren wir von unserem eigenem Wagemut erschrocken.
Die offizielle Route des Fernweges sprach hier von 140 Kilometern. Vielleicht für einen Rennradfahrer machbar, für uns mediumtrainierte Trekkingradfahrer aber eben auch nur so mediumgeil. Naja es gab ja Abkürzungen, versuchten wir und zu beschwichtigen. Hier und hier und hier, da sparen wir sicher locker einige Kilometer. Sicher.
An diesem letzten Tag der Tour fuhren wir vorwiegend Rad. Wir stoppten nur wenn es nicht anders ging. Ansonsten gab es nur uns, die Pedale und den Weg.

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Bis Kilometer 80 war auch alles noch vollkommen ok, danach wurde es kritisch, vor allem was die gute Laune betraf. Und so wurde nicht mehr viel gesprochen, aber dafür um so mehr geradelt.
Jeder hatte seine eigene Methode um mit den letzten 20 (plus/minus weiteren) Kilometern die sich ewig zu erstrecken schienen, fertig zu werden.

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Nicole schaltete Musik ein und düste danach im Takt von Radiocative ordentlich davon, ich schob mir einen Müsliriegel nach dem anderen in den Mund und verlor mich in meinem eigenen rechts-links Tret-Mantra und Sven fuhr einfach nur ohne größere Probleme Fahrrad und versicherte uns immer wieder, dass alles gut sei (was auch immer er damit meinte).
Am Elbotel in einem Industriegebiet Rostocks kamen wir dann irgendwann an, als ich meinen Hintern schon nicht mehr spürte. Aufgrund des Hotelnamens erzählte ich aller Welt nun stolz über Whats App, dass wir die Elbe erfolgreich erreicht hätten. War nicht so, es war die Unterwarnow und als dann im Hotel der plattdeutsche Abend für die bayrische Seniorengruppe gestartet wurde, war ich geographisch komplett raus. Den Weg ins Bett fand ich trotzdem noch und schaffte es immerhin bis mindestens 22 Uhr wach zu bleiben.
Kilometeranzahl, Hügel, Wind an diesem Tag: egal, scheiße viele.

Auf die Fahrräder stiegen wir am nächsten Tag nicht mehr, sondern liefen lediglich zu einer nahe gelegenen Industriebrache und setzen uns (wegen der schmerzenden Hintern eher vorsichtig) ans Wasser (an die Unterwarnow wohlgemerkt, weiß doch jeder) bevor es mit dem Zug zurück nach Berlin ging (in nicht einmal 3 Stunden).
Ich liebe mein tapferes Fahrrad, aber an den folgenden Tagen brauchten wir wie in jeder gesunden Beziehung üblich, auch mal Abstand voneinander.

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Von Rostock haben wir übrigens sonst rein gar nichts gesehen. Das war aber auch gar nicht schlimm. Das Glücksgefühl an den eigenen Grenzen entlanggeschrammt zu sein (wenn auch im bescheidenen Maße) und fast vier volle Tage im Freien verbracht zu haben, wiegt eine Hafenrundfahrt mit Fischbrötchen locker auf.
Ein Hoch auf den Weg!

The road goes ever on and on,
down from the door where it began,
now far ahead the road has gone
and I must follow if I can
persueing it with weary feet
until it joins some longer way
where many paths and errands meet
and wither than I cannot say.
— J.R.R. Tolkien

Etappenplan: Berlin- Kopenhagen Fernradweg
Übernachtungsmöglichkeiten: Bett & Bike

PS. Das Kälbchen

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Gleis 17

Am S-Bahnhof Grunewald passiert im Allgemeinen nicht besonders viel. Einige wenige Anwohner steigen ein und aus, Menschen mit Kindern oder Hunden schlendern in Richtung Grunewald davon und gelegentlich werden in der Nähe auch mal ein paar Sekunden für die TV-Serie Homeland abgedreht.

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Wer mit der S7 in Richtung Potsdam fährt, hat hier noch einmal die letzte Gelegenheit auf ein Eis, bevor die S-Bahn für eine gefühlt sehr lange Zeit gar nicht mehr stoppt.
Auf dem Weg zur Eisdiele passiert man dabei einen Aufgang der lediglich mit dem Schild „Gleis 17“ markiert ist.

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Erklimmt man die wenigen Stufen ins Freie steht man plötzlich auf einem verlassenen Bahngleis.
Hier gibt es weder Süßigkeitenautomaten noch Anzeigetafeln und statt Zugansagen ist lediglich der Wind zu hören der durch die kleinen im Gleisbett wachsenden Birken rauscht. Diese lassen vermuten, dass hier so bald keine Züge mehr abfahren werden.

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Die auf dem Boden eingelassenen Plaketten erwecken jedoch das Gefühl, dass hier ohnehin schon viel zu viele Züge abfahren mussten. Auf den 186 Stahlgüssen sind Datum und Bestimmungsort der zwischen 1941 und 1945 von Grunewald und anderen Berliner Bahnhöfen gestarteten Züge eingeprägt. Und auch die Anzahl ihrer Passagiere, denn für einen großen Teil der 55.000 aus Berlin verschleppten Juden begann auf diesem Bahnsteig die Fahrt in die Vernichtungslager.

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Anders als am Holocaust Denkmal in Berlin Mitte werden hier keine Selfies für Facebook, Instagram oder (Gott bewahre) Tinder geschossen. Touristen und auch sonstige Besucher scheinen im Allgemeinen eher rar. So ist man ganz mit sich und seinen Gedanken allein, was manchmal etwas mehr ist, als man an einem warmen Sonntagnachmittag im Frühjahr ertragen kann und will.
Beim Herabsteigen der Treppe lässt man zwar die lang zurückliegende Angst und Verzweiflung die man an diesem Ort vermutet, hinter sich zurück, aber ein direkt darauf folgendes Eis wirkt nun dennoch etwas zu trivial.
Vielleicht ist dies auch ein Grund warum sich direkt vorm Bahnhofsausgang eine zur Bücherboxx umfunktionierte Telefonzelle befindet (mittlerweile selbst auch schon ein Relikt aus einer weit zurückliegenden Zeit).

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Bücher zum Mahnmal und über die Zeit des Nationalsozialismus dominieren, aber auch sonst findet man hier immer mal wieder nette Sachen die es sich zu tauschen oder mitzunehmen lohnt.
„Suchmaschinenoptimierung für Dummies“ gegen die frühen Gedichte von Rilke, ist nun wahrlich kein schlechter Deal.

Flohmarkt Schöneberg

Ich war heut auf dem Trödelmarkt der Träume
am Rand der Welt, da gab es allerhand
Gestohl’nes, Weggeworf’nes und Kaputtes,
Traumzeug aus zweiter und aus dritter Hand.
Fliegende Teppiche voll Mottenlöcher,
zerbeulte Heiligenscheine, Stern und Zopf,
Luftschlösser ohne Schlüssel, rostzerfressen,
und Puppen, einst geliebt, jetzt ohne Kopf …

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— Postkarte verschickt 1900

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— Puppen

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— Schloß auf der Pfaueninsel 1983 & 1984

… und unter all dem Plunder hab ich plötzlich
auch unsrer Liebe schönen Traum gesehn.
Sein Gold war blind, er war zerbrochen, aber
er war es doch – und war noch immer schön.
Ich hätte ihn dir gern zurückgegeben
und hab den bleichen Kerl danach gefragt
Er hat mich zahnlos angegrinst, gehustet,
und einen unverschämten Preis gesagt …

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— Creepy Koala

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— Familienportrait

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— Schallplatte

… zwar war er’s wert – trotzdem hab ich gehandelt.
Der andre schwieg, doch wurde er nicht weich.
So konnte ich den Traum nicht wiederkaufen.
Mir geht’s nicht gut. Ich bin nicht mehr so reich.
Eins hätt‘ ich gern gewusst, als ich am Ende
mit leeren Händen abgezogen bin:
War er verschenkt – gestohlen – weggeworfen?
Mein Schönes, sag – wie kam der Traum dorthin?

— Michael Ende

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— Buch um 1900

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— Postkarte aus dem Krieg

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— Anhänger aus Onyx (?)

Flohmarkt am Rathaus Schöneberg
Sa & So 8:00 – 16:00 Uhr

Souvenirs II

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— Painting/ Bild: Salvador Cami – Barcelona – Spain/ Spanien

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— Phra Pidta – Bangkok – Thailand

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— Magnets/ Magnete – Singapore/ Singapur

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— Pin – Barcelona – Spain/ Spanien

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— Monkey/ Äffchen – Bangkok – Thailand

Cementiri de Montjuïc

Es scheint immer etwas morbide das zuzugeben, aber ich mag Friedhöfe: ihre Stimmung, ihre Ruhe, ihre Aussage (die in vielen Fällen „wir lieben dich noch immer“, lautet.)

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Dabei ist es eine relativ sichere Sache, dass unser aller Überreste einmal auf einem solchen enden werden. Jedenfalls wenn wir Glück haben. Es mag natürlich auch sein, dass wir eines derart gewaltsamen oder unvorhersehbaren Todes sterben müssen, dass es keine Überreste mehr zu begraben gibt. Aber über diese Möglichkeiten des eigenen Todes zu sinnieren ist unbequem und wirkt unangebracht.

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Friedhöfe gehören zu den wenigen Plätzen an denen dem nicht so ist. Obwohl in erster Linie dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet, ist hier vor allem die eigene Endlichkeit allgegenwärtig.
Einer dieser Friedhöfe ist der Cementiri de Montjuïc am Rande von Barcelona. Seit 1883 werden hier am Hang des Montjuïc die Toten Barcelonas in protzigen Mausoleen oder einfachen Grabnischen bestattet. Auch im Tode gibt es keine wirkliche Gleichheit.

Ein blutiger Himmel überzog das Labyrinth von Kreuzen und Engeln rund um das große Mausoleum der Vidals auf dem Montjuïc-Friedhof. (…) Der Reihe nach zogen die Trauernden am Verstorbenen vorbei und legten schwarze Rosen auf den Glassarg, bis er so weit bedeckt war, dass man nur noch das Antlitz sah.
— Carlos Ruiz Zafón („Spiel des Engels“)

Ein Ort wie dieser scheint nicht wirklich zu einer Stadt zu passen die so voller Leben steckt. Andererseits passt er wiederrum sehr gut, denn wirklich traurig wirkt der Cementiri de Montjuïc im Grunde nicht.

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Wandert man die terassenförmig angelegten Friedhofswege zur Spitze des Berges hinauf, wird man dabei vom Geschrei der Möwen und vom Rauschen des Meeres begleitet. Der Blick aufs Meer ist eigentlich den Toten vorbehalten, aber sie teilen ihn gerne mit den Lebenden, denn bekanntlich gilt:

Was ihr seid das waren wir. Was wir sind das werdet ihr.
— Beinhaus von Naters im Wallis, Schweiz

Im warmen Licht der spanischen Sonne, ist diese Vorstellung gar nicht mehr ganz so unbequem.

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Planet Starbucks

I know, I’m constantly supporting a big brand company that is trying to take over the world and probably not doing so in the most friendly manner (cause after all it’s a big company to start with). Still: It’s kind of an familiar island in a big ocean of the Unknown. They even call me by name there ;).

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— Singapore

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— Auckland

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— Hongkong

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— Singapore

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— Auckland

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— Hongkong

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— Singapore

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— Hongkong

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— Sydney

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— Hongkong